Welche Arten von Tracking gibt es im Onlinemarketing?

In der Regel sind beim Tracking im Onlinenarketing vier Parteien involviert: Advertiser, Publisher, Marketing-Plattform und Kunde. Je nachdem von wo aus getracked wird, unterscheidet man zwischen…

  • … First Party Tracking, wenn das Tracking über eine Domain des Advertisers läuft.
  • … Third Party Tracking, wenn das Tracking über eine Domain der Marketing-Plattform läuft.

SEO-freundliches Tracking

„SEO-freundliches Tracking“ bedeutet, dass für das Tracking SEO-freundliche URLs genutzt werden. Technisch bedeutet dies, dass beim Tracking auf Redircetions (= Umleitungen) über Ad-Server verzichtet wird. Abgesehen von wenigen Ausnahmen werden nämlich solche Redirections von den Suchmaschinen – Google voran – als irrelevante Verlinkungen bewertet. Im negativen Sinn wird eine solche Umleitung als „kommerziell“ abgewertet.

„SEO-freundliches Tracking“ schickt den Nutzer dagegen direkt auf die Website eines Advertisers. Damit die Parteien sowie die Werbefläche identifiziert werden können, wird eine SEO-freundliche URL verwendet, die entsprechende Parameter enthält. Solche SEO-freundlichen URLs werden von Suchmaschinen in die Bewertung mit einbezogen und wirken sich positiv aus. Ganz nebenbei verbessern sich natürlich auch die Ladezeiten, wenn auf Redirections verzichtet werden kann.

Damit „SEO-freundliches Tracking“ möglich ist, muss ein Code auf der Website des Advertisers platziert werden, welcher den Tracking-Prozess triggert. Zu beachten ist dabei, dass SEO-freundliche URLs sich jeweils unterscheiden und deshalb eine Vielzahl von Verlinkungen zu derselben Advertiserseite entstehen. Das wiederum kann sich bei unfachmännischer Handhabung negativ auf die SEO-Performance auswirken. Dem kann man jedoch sehr einfach mit Canonical Tags vorbeugen.

Fingerprint Tracking

Die meisten Tracking-Prozesse basieren auf der Platzierung von Cookies. Mit der zunehmenden Sensibilisierung für Datenschutz steigt jedoch auch der Widerstand von Nutzern gegen das Setzen von Cookies, beispielsweise durch Absprünge von Seiten, durch Löschen von Cookies oder auch durch die Nutzung von entsprechenden Blockern.

Fingerprint Tracking hingegen ist nicht davon abhängig, dass etwas auf dem Computer eines Nutzers abgelegt werden muss, um diesen zu identifizieren. Stattdessen werden Eigenschaften des Computers registriert. Typische Charakteristika des virtuellen Fingerabdruckes sind der Broweser-Typ, installierte Browser-Tools, das Betriebssystem sowie die Referrer.

Post View Tracking

Post View Tracking ist besonders interessant für Onlinehändler, die zwar sehr viele Views jedoch nur wenige Clicks generieren. Dies kann beispielsweise auf Seiten der Fall sein, die besonders auf Branding spezialisiert sind. Die technische Umsetzung funktioniert über Cookies, die die Views des Nutzers speichern.

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